01.12.2015 | Presse

Schaufenster Elektromobilität/ Projektabschluss zum Jahresende 2015

Bürger informiert, Infrastruktur aufgebaut und neue Lösungen erprobt

200 Partner, 30 Projekte, ein Ziel - Kompetenzen zu den Themen Elektrofahrzeug, Energieversorgung und Verkehrssystem ausbauen sowie neue Lösungen erproben und Elektromobilität sichtbar machen. Daran arbeiten noch bis zum Jahresende 2015 im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen unterschiedlichste Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Land und Kommunen der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. In der Mobilitätsstadt Wolfsburg hat unter anderem die Wolfsburg AG mit Projekten zur Ladeinfrastruktur und Ladetechnik, dem Einsatz von E-Fahrzeugen aber auch vielen Veranstaltungen zahlreiche Berührungspunkte für die Öffentlichkeit geschaffen. Die Metropolregion war im April 2012 als eines von bundesweit vier Schaufenstern Elektromobilität ausgewählt worden.

„Forschung ist der erste Schritt zu Innovation. Und aus Innovationen entstehen neue Produkte und Prozesse. Das Schaufenster Elektromobilität hat über mehr als drei Jahre interdisziplinäre Forschung und Anwendung zu einem großen Zukunftsthema, nämlich wie wir unsere Mobilität ökologisch und ökonomisch gestalten, ermöglicht. Die Erfahrungen daraus geben Impulse für unsere gesamte Automotive-Region“, resümiert Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Das Unternehmen hat seit 2012 mit der e-Mobility-Station einen eigenen Show-Room für aktuelle Entwicklungen im vielfältigen Themenspektrum der Elektromobilität aufgebaut. Außerdem war die Wolfsburg AG an fünf Förderprojekten im Schaufenster Elektromobilität beteiligt:

- Standardisierte bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur - eine Region wird vernetzt
Im Projekt koordinierte die Wolfsburg AG den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur nach dem Combined Charging System (CCS) an öffentlich zugänglichen und barrierefreien Standorten in den Kommunen der Metropolregion sowie den Städten Hannover, Braunschweig und Wolfsburg. Förderberechtigt waren Kommunen, die an verkehrspolitisch relevanten Standorten Ladepunkte nach dem CCS-Standard aufbauen. Das sind bis zum Jahresende 42 Ladesäulen insgesamt, vier davon in Wolfsburg.

- IKT-Services Mehrwertdienste zur kundenfreundlichen Nutzung von eMobilität
Die Entwicklung kundenorientierter Mehrwertdienste mit Bezug zur Elektromobilität stand im Mittelpunkt dieses Projektes. Intelligente Lösungen wie eine Mobilitätsauskunft und Systeme zur Ladesäulenreservierung und Buchungsabwicklung ermöglichen eine anwenderfreundliche Nutzung von Elektromobilität. Als Voraussetzung dafür werden WLAN-Accesspoints an Ladesäulenstandorten eingerichtet.

- eShuttle - Test und Bewertung der Rentabilität und Kommunikationswirkung des Betriebs von Elektrofahrzeugen in Mischflotten der Personenbeförderung
Der Einsatz und die Untersuchung der Rentabilität von E-Fahrzeugen in Mischflotten soll die Sichtbarkeit der Elektromobilität für Mitfahrer verbessern. Sowohl auf der Internationalen Zuliefererbörse 2014 als am Flughafen Hannover erfolgte die Erprobung von e-Shuttles.

- Erlebniswelten eMobilität - Information und Begegnung
Die Erlebniswelten sind Informations- und Besucherzentren, die über Elektromobilität und die Schaufensteraktivitäten aufklären. Das Teilprojekt „e-Mobility-Station Wolfsburg“ zeigte durch Ausstellungen, Informationsveranstaltungen und Workshops die Wertschöpfungskette der Elektromobilität, das heißt, den Zusammenhang von Energie, Infrastruktur, Fahrzeug und Verkehr.

- Mobilitätszentrum Wolfsburg - Berührungspunkte schaffen
Das vom Land Niedersachsen geförderte Demonstrationsprojekt verknüpft die Bereiche „Neue Mobilität“ und „Arbeit“. Dazu entstand am Wolfsburger Hauptbahnhof der eMobility-Cube.

Kontakt

Anke Hummitzsch Telefon: 05361.897-1156 schreiben

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