31.10.2016 | Energie

“Zukunftsraum Wolfsburg“: Forschungsprojekt geht in nächste Runde

Projektauftakt „Zukunftsraum Wolfsburg - Strategien zur Umsetzung der Energiewende“ / 3. Workshop im Forschungsprojekt „Vernetzte Quartiere für den Zukunftsraum Wolfsburg“

Am 25. Oktober 2016 trafen sich Partner aus Forschung und Praxis zum Projektauftakt "Zukunftsraum Wolfsburg - Strategien zur Umsetzung der Energiewende" an der TU Braunschweig. Ziel des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekts ist die Integration eines städtebaulichen Leitbilds mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung 2020. Hierzu sollen über zwei Jahre hinweg übergeordnete Planungsziele definiert und die Transformation eines Stadtbereichs und seiner Infrastruktur mit dem Horizont 2020/2050 untersucht werden.  

Neben dem Projektauftakt zogen die Workshopteilnehmer auch eine Bilanz aus dem ersten Forschungsjahr des Projektes „Vernetzte Quartiere für den Zukunftsraum Wolfsburg“. In dem auf vier Jahre angelegten Projekt, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), ist die Entwicklung einer systematisch vernetzten Energieversorgung für die neuen Stadtquartiere im Süd-Osten Wolfsburgs vorgesehen. Die Projektmitarbeiter stellten hierzu unter anderem Bedarfsanalysen vor, die verschiedene Gebäudeeffizienzstandards nach ihren CO2-Emissionen sowie den Mehrinvestitionskosten und CO2-Vermeidungskosten bewerten. Weiter wurden für die neuen und bestehenden Quartiere verschiedene Szenarien für die Integration von Erneuerbaren Energien und alternativen Mobilitätsformen präsentiert und daraus Möglichkeiten zur CO2-Einsparung für beispielhafte Haushaltsformen entworfen.

Beide Projekte sind inhaltlich eng miteinander verknüpft. Die TU Braunschweig agiert als Projektleiter. Die Wolfsburg AG hat die Aufgabe der Projektkommunikation und Netzwerkarbeit inne.