20.12.2011 | Wolfsburg AG

In der ErlebnisRegion2020 entstehen die Ideen direkt vor der Haustür

In der Region Braunschweig-Wolfsburg hatten in den letzten Wochen bei der Suche nach Ideen für Freizeit- und Tourismusangebote die Bewohner das Wort.

Im Rahmen der Ideenwerkstatt wurde nun über die besten Ideen abgestimmt. Die drei Spitzenideen gewannen mit einem deutlichen Vorsprung. Der Sieger ist eine Sportstätte für Inline-Skater in Wolfsburg. Ganz knapp dahinter befinden sich die Wiedereröffnung einer Zirkusschule für Kinder und Jugendliche in Braunschweig sowie die Schaufenstergestaltung leer stehender Geschäfte in der Region. Sie werden nun auf ihre wirtschaftliche Machbarkeit geprüft und fließen bei positiver Beurteilung in das Entwicklungskonzept „Gemeinsam gestalten - ErlebnisRegion 2020“ ein. Sämtliche andere Ideen werden nach Sichtung gegebenenfalls in den großen Ideenkatalog für künftige Entwicklungen aufgenommen.

 

Seit Mitte November hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel die Möglichkeit, durch eine Abstimmung auf der Internetseite www.erlebnisregion2020.de ihre Heimat noch schöner und chancenreicher zu gestalten. In der Ideenwerkstatt haben sie in den Wochen zuvor rund 200 Ideen abgegeben, denen sie nun fleißig ihre Stimme geben konnten. Mit rund 5.000 Stimmen war die Resonanz groß und in fast 250 Kommentaren kam zudem eine eifrige Diskussion zustande.

 

Die Ideenwerkstatt der ErlebnisRegion2020 wurde am 24. Oktober 2011 eröffnet – von Beginn an beteiligte sich die Bevölkerung mit regem Interesse. Bis zum 20. November überlegten sich die Einwohner rund 200 Ideen – diese waren in ihrer Art sehr verschieden und haben unterschiedliche Bedürfnisse aufgezeigt. Von einem umfangreicheren Sportangebot über abwechslungsreichere Veranstaltungen bis hin zu einer ausgeweiteten Infrastruktur ergaben sich Wünsche aus sämtlichen Bereichen. Somit hat das Projekt gezeigt, dass innerhalb der Bevölkerung ein großes Interesse an einem gemeinsamen Entwicklungsprozess besteht. „Durch die Ideenwerkstatt sind wir in Austausch mit den Bewohnern der Region getreten. Sie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, diejenigen Leute mitwirken zu lassen, die sich direkt vor Ort befinden“, ergänzt Manfred Günterberg.