18.08.2016 | Wolfsburg AG

Grüne Lösung für Ladeinfrastruktur

Erste Ladesäule in Helmstedt ab sofort nutzbar. Die Wolfsburg AG zählt zu den Partnern des Forschungsprojektes.

Energie aus regenerativen Quellen erzeugen, speichern und bei Bedarf zum Laden von Elektrofahrzeugen nutzen: Helmstedts erste Ladesäule in der Henkestraße ist in mehrfacher Hinsicht besonders. Die Anlage arbeitet energieautark, verfügt über einen WLAN-Hotspot und gibt nicht verbrauchte Energie ins Netz ab. Das Wichtigste: Mit dem Multicharger-System ist sichergestellt, dass Fahrzeuge aller Hersteller hier Strom tanken können. Entstanden ist das Forschungsprojekt aus der Zusammenarbeit der Wolfsburg AG, des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (efzn) und der TU Clausthal, unterstützt von der Avacon AG.

 

„Im Hinblick auf die Etablierung Deutschlands als Leitmarkt für die Elektromobilität ist es notwendig, dass sich geeignete Infrastrukturen in den Kommunen entwickeln und flächendeckend bereitstehen sobald die Elektromobilität verstärkt zum Einsatz kommt“, erläutert Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Das Unternehmen hatte als Träger eines Projektes im Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen bis Mitte 2016 über 40 Schnellladesäulen in der Region aufgebaut und mit WLAN-Routern ausgestattet.

 

In Helmstedt ist die Ladesäule mit einer so genannten Energiebox verknüpft, auf deren Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert ist. Die gewonnene Energie wird in der Box gespeichert und zum Laden für Elektrofahrzeuge oder in das Stromnetz abgegeben. An sonnenarmen Tagen stellt ein 230-Volt-Anschluss die kontinuierliche Nutzung der Elektrotankstelle sicher.