20.04.2011 | Wolfsburg AG

Intelligentes Zuhause mit generationenübergreifendem Komfort

Wohnen der Zukunft erhält in Wolfsburg eine neue Dimension: Am Donnerstag, 14. April 2011 eröffnete die Wolfsburg AG ihre mit intelligenter Haustechnik und generationengerechten Produkten ausgestattete Modellwohnung.

Das komplett eingerichtete Appartement verkörpert die erste Phase im Projekt „+Raum“ und zeigt, wie moderne Technologien den Alltag erleichtern. „Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt. Das stellt besondere Herausforderungen an die Versorgungs-strukturen, vor allem im ländlichen Raum“, betont Julius von Ingelheim, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG. „Wir wollen die Akzeptanz für intelligent unterstütztes Wohnen deshalb frühzeitig in Bevölkerung und Wirtschaft erhöhen.“ Dabei stehen keineswegs nur Senioren im Fokus, denn alle Altersgruppen profitieren von einer generationengerechten Einrichtung und technischen Assistenzsystemen.

 

„+Raum“ ist keine Zukunftsmusik: Die in der 2-Zimmer-Wohnung verwendeten Produkte und Technologien sind bereits heute auf dem freien Markt erhältlich. Das Appartement ist vollständig barrierefrei und generationengerecht eingerichtet, denn alle Produkte sind einfach und intuitiv zu bedienen sowie flexibel zu nutzen. Das belegt auch ihre Auszeichnung mit dem „universal design award“, einem von renommierten Architekten, Designern und Verbrauchern vergebenen Gütesiegel. Im Rahmen des Projektes arbeitet die Wolfsburg AG bereits mit

40 regionalen und überregionalen Unternehmen zusammen. Die Vielfalt der Produkte reicht vom kabellosen Computertisch über den Gardinenlift bis hin zu zentral steuerbaren Schließsystemen und Heizkörpern.

 

„Mit `+Raum` haben wir eine erlebbare Plattform für die Kommunikation zwischen Kunde und Anbieter geschaffen“, fasst von Ingelheim zusammen. „Damit wollen wir nicht nur Handwerker, Architekten und Designer ansprechen, sondern auch die Immobilienwirtschaft und nicht zuletzt den Privatkunden.“ Im nächsten Schritt werden die Projektverantwortlichen ergänzend zur Wohnung eine modellhafte Versorgungsplattform aufbauen. Sie wird dem Nutzer, gleich in welcher Lebensphase er sich befindet, einen barrierefreien Zugang zu selbst gewählten Dienstleistungen – so genannten Application Services (apps) – bieten.

 

„Standortentwicklung bedeutet auch, sich mit den Versorgungsstrukturen einer im Wandel begriffenen Gesellschaft auseinander zu setzen“, erläutert von Ingelheim. Zu den Zielen des Projektes gehört deshalb auch, die gesammelten Erfahrungen mittelfristig in einem Kompetenzzentrum zusammenzuführen, die Leistungen zu bündeln und die wirtschaftlichen Potenziale des Bereichs für die Region zu erschließen.