19.10.2012 | Freizeit

Gifhorner diskutierten Projekt "ErlebnisRegion 2020"

Am 23. Oktober 2012 fand das zweite Leserforum der Braunschweiger Zeitung zur ErlebnisRegion 2020 in Gifhorn statt. Bezogen auf das Potenztial der Region lautete das Motto „Das Fahrrad als Zukunftsmodell für Tourismus und Lebensqualität“.

Bereits im Vorfeld hatte das Gemeinschaftsprojekt der Braunschweiger Zeitung und der Allianz für die Region ein hohes Medieninteresse geweckt. Am Ende der Veranstaltung waren sich Redner und Zuschauer einig: Im Landkreis Gifhorn stecken sehr viele unentdeckte Möglichkeiten, die in den nächsten Jahren positive Entwicklungen versprechen.

 

Pünktlich um 17.00 Uhr fanden sich die ersten Besucher auf dem Schlosshof in Gifhorn zusammen, um E-Bikes von Elektro- Busse zu testen und sich über Aktionen des ADFC zu informieren. Um 18.00 Uhr eröffnete Uwe Hildebrandt, Redakteur von der Braunschweiger Zeitung, dann die Veranstaltung im Rittersaal vor mehr als hundert Gästen. Begleitet von einem aufregenden Rahmenprogramm, bestehend aus Vorführungen der Kunstradfahrerinnen und Radballer vom Radsportverein Löwe, fanden rege Diskussionen statt. Neben den Reden von Manfred Günterberg, Generalbevollmächtigter der Wolfsburg AG, und der Gifhorner Landrätin Marion Lau, begeisterten auch die Schülervertreter Jakob Lassak und Marie Celina Reh durch ihre Ideen das Publikum. Gerade Anmerkungen wie eine fehlende Beleuchtung auf den Radwegen zum Tankumsee oder der Wunsch nach mehr Möglichkeiten für Nachmittags- und Tagesausflüge in der näheren Umgebung ernteten großen Applaus. Großen Zuspruch bekam auch die Grundidee eines „Aktiv Resorts“ in Gifhorn: Im Mittelpunkt steht hier die Hotel- und Freizeitentwicklung in Verbindung mit dem Ausbau und der Etablierung des Wander- und Fahrradtourismus in der Region. Letztlich kamen Podiumsteilnehmer und Gäste zu dem Fazit, dass die Region mit ihren Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel eine durchaus eine große gemeinsame touristische Strahlkraft besitzt. Stärke ausstrahlt. Je mehr die einzelnen Akteure zusammenarbeiten, desto besser sind die Potenztiale der Region auszuschöpfen. Rad- und Wanderwege sollten optimiert und vorhandene Attraktionen stärker hervorgehoben werden – denn vieles gibt es schon, ohne dass es kommuniziert wird.

 

Das Leserforum soll als feste Institution etabliert werden, um möglichst viele möglichst dicht an den Bewohnern der Region zu agieren, sowie Meinungen und Ideen der Bevölkerung im Rahmenin das des Regionalen Umsetzungs- und Investorenkonzeptes (RIK) einzubeziehenzu erhalten. Die stetige KommunikationDer regelmäßige Austausch nach außen und und die Einbindung der Bevölkerung sind wichtige Bestandteile dieses Entwicklungsprozesses.