18.05.2017 | Wolfsburg AG

Fünf Jahre TaskForce Verkehr

Stadt, Volkswagen AG, Volkswagen Betriebsrat, Wolfsburg AG und zahlreiche Partner setzten in fünf Jahren rund 40 Projekte um, die für einen besseren Verkehrsfluss in und um Wolfsburg sorgen.

Aus diesem Anlass zog das Netzwerk am heutigen Donnerstag eine Bilanz der vergangenen Jahre. Über die Zukunft des Verkehrs am Standort Wolfsburg diskutierten dabei Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing, Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Volkswagen Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh, Werkleiter Dr. Stefan Loth, Johann Jungwirth (Digitalisierungschef von Volkswagen) und Thomas Krause (Vorstand der Wolfsburg AG) im Volkswagen Werk vor rund 100 Gästen.

Anlass für die Gründung der TaskForce Verkehr in Wolfsburg vor fünf Jahren war die positive wirtschaftliche Entwicklung bei Volkswagen. Sie hatte zur Folge, dass auch das Verkehrsaufkommen deutlich zunahm. Es entstand dringender Handlungsbedarf, die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern. In der TaskForce Verkehr vernetzten sich Vertreter von Volkswagen, Volkswagen Betriebsrat, Verwaltung sowie Fachleute und Entscheider von Verkehrsträgern und Behörden. Koordiniert von der Wolfsburg AG, planten und realisierten sie gemeinsam etwa 40 Maßnahmen.

In der Rückschau fällt das Urteil über die geleistete Arbeit positiv aus: Verkehrsangebote und Verkehrsfluss sind heute besser als vor fünf Jahren. Beleg dafür sind Bus- und Shuttle-Linien, bessere Autobahnabfahrten, neue Pkw-Stellplätze rund um das Volkswagen-Werk sowie eine modernere Infrastruktur für Radfahrer.

Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing sagte: „Die Leistung der TaskForce Verkehr kann sich sehen lassen. Die Verkehrslage in Wolfsburg hat sich gegenüber 2012 spürbar entspannt. Allerdings werden die Aufgaben nicht weniger. Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität werden die Welt stark verändern, und genau darin liegt eine große Chance für Wolfsburg und die Region. Denn leistungsfähige digitale Infrastruktur und Verkehrssteuerung, neue Mobilitätsdienstleistungen und mobiles Arbeiten können dazu beitragen, die Verkehrssituation weiter zu verbessern. Packen wir’s an!“

Einig waren sich alle Akteure, Wolfsburg nicht nur zur Modellstadt für die Mobilität machen zu wollen, sondern dass sich damit auch Lebens- und Arbeitsbedingungen in Stadt und Region weiter verbessern sollen. Mit der Sanierung der Heinrich-Nordhoff-Straße, neuen Baustellen und dem Lückenschluss auf der A 39, dem zweiten Gleis für die sogenannte Weddeler Schleife und dem Bau neuer Radwege sind weitere Projekte bereits geplant. „In Zukunft wird es zunehmend auch um intelligente Mobilitätslösungen mit digitalen Anwendungen gehen. Hier muss Wolfsburg punkten, wenn es Referenz für moderne Mobilität sein will“, ergänzte Thomas Krause.