10.03.2018 | Wolfsburg AG

Forschen im Parkhaus

Team Mobilitätsforschung der Wolfsburg AG entwickelt gemeinsam mit der OECON Products & Services GmbH einen Parksensor.

Die Suche nach einem freien Parkplatz gestaltet sich in Parkhäusern und auf Großparkplätzen aufgrund der fehlenden Übersicht oft nervenaufreibend. Der von der Wolfsburg AG mitentwickelte Parksensor ermöglicht mithilfe der Radiofrequenz-Identifikation (RFID) die parkplatzgenaue Anzeige des Belegungsstands in Parkhäusern. Ein erster Test findet im Parkhaus auf dem Forum AutoVision der Wolfsburg AG statt. Am 7. März informierten sich Vertreter der Stadt Wolfsburg, der Volkswagen AG sowie von Zulieferern und Logistikunternehmen über die „UMA Parken“-Lösung. Die weitere Entwicklung und Verbreitung des Parksensors ist ein Projekt unter dem Dach der Initiative #WolfsburgDigital.

Die Funktionsweise der Sensoren ist einfach: Die auf dem Boden der einzelnen Parkplätze angebrachten Sensoren bauen ein Funkfeld im geringen Frequenzbereich auf. Parkt ein Auto über dem Sensor, verzeichnet die zentrale Empfangseinheit ein abgeschwächtes Signal und kann auswerten, welcher Parkplatz belegt ist. An dem Projekt sind weitere regionale Unternehmen beteiligt.

Das Team Mobilitätsforschung plant im nächsten Schritt, die Testanwendung UMA Parken als Funktion in die Applikation „UMA Navigation“ einzubinden, die dem User heute schon die Parkplatzbelegung auf ausgewählten Großparkplätzen in Wolfsburg anzeigt. UMA steht für hierbei für die App-Familie Urban Mobility Assistance. Die „UMA Parken“-Funktion könnte zukünftig auch gerade in der Güterlogistik Anwendung finden, um freie LKW- oder Containerstellplätze zu erfassen.