12.06.2019 | Freizeit

Experten diskutieren regionale Immobilienprojekte

Vom Boom der Immobilienwirtschaft in Deutschland profitieren auch die Städte Braunschweig und Wolfsburg mit ihren dynamischen Entwicklungen. Eine Plattform für den konstruktiven Austausch zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand zu aktuellen Themen der Stadt- und Immobilienentwicklung bot am 11. Juni 2019 zum ersten Mal das Immobiliengespräch Braunschweig Wolfsburg. Veranstalter war die Altmeppen GmbH.

Die Schaffung von Wohnraum und Büroflächen sowie die Aufwertung der Innenstädte werden immer wichtiger, bringen aber auch Herausforderungen mit sich. Um diese gemeinsam zu meistern, ist der Dialog zwischen den Beteiligten unerlässlich. Die Oberbürgermeister der Städte Braunschweig, Ulrich Markurth, und Wolfsburg, Klaus Mohrs, diskutierten gestern mit den beiden Referenten Timo Herzberg (SIGNA) und Sybille Jeschonek (Groth-Sahle Gruppe) über Stadtentwicklungen und städtebauliche Projekte. Diese stellten vorher in Impulsvorträgen ihre Sicht auf den Standort Wolfsburg vor und präsentierten ihre Ideen von Projekten den rund 100 Teilnehmern im Forum AutoVision der Wolfsburg AG.

„Der Austausch zwischen Braunschweig und Wolfsburg ist wertvoll, wir pflegen ihn bereits auf vielen Ebenen und zu verschiedensten Themen. Ich begrüße es, dass wir nun auch beim Thema Immobilien die regionale Kooperation stärken. Mit Blick auf den Immobilienmarkt stehen Braunschweig und Wolfsburg – wie andere Großstädte auch – vor ganz ähnlichen Herausforderungen. Wir müssen Wohnraum sowie Büro- und Gewerbeflächen schaffen und dabei die knapper werdenden Flächenpotenziale bestmöglich nutzen“, erklärte Ulrich Markurth.

"Noch nie gab es so viele Beschäftigte in Wolfsburg wie aktuell. Mit unserer Wohnungsbauoffensive bedienen wir gerade einmal die aktuelle Nachfrage nach Wohnraum", erläuterte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Der Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Neben der Entwicklung neuer Gewerbe- und Wohnbaugebiete, beschäftigen wir uns auch intensiv mit der Umstrukturierung bestehender Stadträume wie bspw. dem Masterplanprozess zur Nordhoff-Achse. Die Gestaltung zukunftsfähiger Quartiere ist besonders dann erfolgreich, wenn Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam mit Politik und Bürgerschaft an einem Strang ziehen“, sagte Mohrs.

Die gemeinsamen Gespräche und Diskussionen wurden im Anschluss an die von Dr. Frank Fabian, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, moderierten Podiumsdiskussion vertiefend fortgesetzt. „Steter Dialog, Information und Zusammenarbeit sind die Basis, um im Wettbewerb mit anderen Städten und Regionen mitzuhalten. Dabei ist es insbesondere wichtig, dass Wirtschaft und Verwaltung an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Die heutige Veranstaltung ist Sinnbild dafür und ein weiterer Schritt für die Ausgestaltung unserer lebenswerten Region Braunschweig-Wolfsburg“, resümierte Dr. Frank Fabian.

Das nächste Immobiliengespräch findet im kommenden Jahr in Braunschweig statt.
Maßgebliche Unterstützung für diese neue Initiative der Altmeppen - Gesellschaft für Immobilienbewertung und -beratung mbH (Altmeppen GmbH) kommt von der Wolfsburg AG, der Appelhagen Consulting GmbH, der iwb Ingenieurgesellschaft mbH und der Initiative #WolfsburgDigital.