07.09.2011 | Wolfsburg AG

Deutschland-Stipendium an der Ostfalia Wolfsburg AG und Hochschule bringen deutschlandweite Initiative in die Region

Ab dem kommenden Wintersemester vergibt die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften das Deutschland-Stipendium.

In Kooperation mit der Wolfsburg AG fördert die

Hochschule an ihren Wolfsburger Fakultäten

Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft junge Talente. Damit setzen beide Partner ein Zeichen für die Nachwuchsförderung in der Region. „Mit dem Deutschland-Stipendium stärken wir den Wissenschafts- und Bildungsstandort Wolfsburg. Denn wissenschaftliche Einrichtungen sind ein wesentlicher Faktor für Attraktivität und Kompetenz unseres Standortes. Zudem begegnen wir mit unserer Initiative dem zunehmenden Fachkräftemangel im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich“, betont Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG.

 

Das Deutschland-Stipendium ist eine seit dem Sommersemester 2011 gestartete Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Private Stifter und der Bund finanzieren dieses Projekt zu gleichen Teilen:

„Für jeden gestifteten Euro investiert der Bund die gleiche Summe“, erläutert Prof. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident der Ostfalia.

 

Gesellschaftliches Engagement gefragt

 

Ab dem kommenden Semester verfügen die in Wolfsburg ansässigen Fakultäten für Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft über je einen Stipendien-Platz. Das einkommensunabhängige Stipendium sieht eine monatliche Förderung von 300 Euro vor. Über fünf Jahre hinweg investiert die Wolfsburg AG jährlich 1.800 Euro pro Stipendiat. Wer sich bewerben will, sollte aber nicht nur gute Leistungen vorzuweisen haben: „Hinter dem Stipendium steht auch die Überzeugung, dass Gesellschaft und Wirtschaft Menschen brauchen, die über ihre fachlichen Qualitäten hinaus bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, ergänzt Prof. Umbach. „So berücksichtigt die Stipendien-Vergabe-Kommission - an der auch die Wolfsburg AG beteiligt ist - gesellschaftliches Engagement und biografische Hürden, die sich aus familiärem oder kulturellem Hintergrund ergeben.“

Ziel des Deutschland-Stipendiums ist es, mittelfristig bis zu acht Prozent aller Studierenden an deutschen Hochschulen zu fördern. Die Ostfalia Hochschule will mit ihrem Engagement an diese bundesweite Zielsetzung des Förderprogrammes anknüpfen.

 

Bereits in der Vergangenheit hat sich das gemeinschaftliche Engagement beider Partner im Schülerwettbewerb promotion school oder im Rahmen verschiedener Messen und Kongresse

wie den „Kunststofftrends im Automobilbau“ ausgezahlt. „Daher sehen wir das Stipendium als einen ergänzenden Baustein, um die Netzwerkarbeit und Kooperation mit der Ostfalia noch weiter zu intensivieren. Davon profitieren kurzfristig die Studierenden,

langfristig die gesamte Region, wenn es uns durch solche Projekte gelingt, motivierte und gut ausgebildete Menschen an die Region zu binden“, fasst Oliver Syring, Vorstand der

Wolfsburg AG zusammen.