15.05.2017 | Presse

UMA Navigation - Staufrei durch den Verkehr

Kostenfreie Smartphone-App für Android- und Apple-Geräte / Wolfsburger Pilot bietet Blaupause für Dresden

Intelligent durch den zu Stoßzeiten oft dichten Straßenverkehr navigieren und sich gleichzeitig über freie Kapazitäten in Parkhäusern informieren: Das wünschen sich Einwohner, Pendler und Besucher vieler Städte. Für Wolfsburg bietet seit 2016 die App UMA Navigation die Lösung. Seit heute erhalten die Anwender der kostenfreien Smartphone-Applikation auch Daten zu Parkflächen in Dresden. Dafür hat die Volkswagen Sachsen GmbH in Kooperation mit der Stadt Dresden die UMA Navigation auf die Bedarfe der Elbestadt angepasst, wie die Partner heute in der Gläsernen Manufaktur vorstellten. Die von der Wolfsburg AG entwickelte Anwendung ist kostenfrei für Android und Apple in den entsprechenden Stores verfügbar.

Das vollwertige Navigationssystem bietet einen zusätzlichen Nutzen: Es erfasst die Menge der UMA-Nutzer auf einer Route, gleicht „vorausschauend“ deren Aufkommen mit der Kapazität der Verkehrsinfrastruktur auf der Strecke ab und verteilt sie auf geeignete Ausweichrouten. So bleibt der Verkehrsfluss insgesamt entspannter.

Der von UMA genutzte Algorithmus setzt alle verfügbaren digitalen Informationen so zusammen, dass die Nutzer auf der optimalen Route fahren. Personenbezogene Daten werden dabei nicht erhoben oder gespeichert. Konkret heißt das: Für die Nutzer prüft UMA-Navigation mehrmals pro Minute die aktuelle Verkehrslage und zieht historische Daten aus den letzten Tagen hinzu, um bestmögliche Routen zu empfehlen.

Für Wolfsburg und nun auch für Dresden gibt es zusätzlich eine Parkplatzinformation. Sie zeigt freie Parkkapazitäten in Parkhäusern und -flächen an, die der Nutzer als Ziel anwählen kann. Je nach Auslastung der angewählten Parkflächen zeigt das Programm alternative Parkmöglichkeiten an.

„Gerade in und um Wolfsburg, wo wir eine enorme Zahl an Pendlern verzeichnen, sind Angebote wie die UMA-Navigation von Vorteil. Als ausgewiesenes Kompetenzzentrum für Mobilität zeigt Wolfsburg damit auch, wie eine Smart City aussehen kann. Davon profitieren jetzt Städte wie Dresden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen“, sagt Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Die App entwickelte das Unternehmen als Teil des Gesamtprojekts Urban Mobility Assistance (UMA), das künftig weitere intelligente Mobilitätslösungen zusammenfassen soll.