Batteriesysteme - leistungsstark und modular

Das Forschungsprojekt "MoBat" untersucht den Einfluss von Schnellladungen auf die Alterung von Batterien für den Elektroantrieb von Fahrzeugen sowie die unter Sicherheitsaspekten automatisierte Ladetechnik.

Forschen für Reichweite und Sicherheit

500 Kilometer Reichweite in zehn Minuten Ladezeit: So lautet das ehrgeizige Ziel des Ende 2016 gestarteten Projekts „MoBat“ (Modulare Hochleistungsbatteriesysteme in Verbindung mit sicherer Schnellladetechnik). Forscher der TU Clausthal und des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts setzen es gemeinsam mit weiteren Partnern wie der Wolfsburg AG am Batterie- und Sensoriktestzentrum des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen (EFZN) in Goslar um. Schwerpunkte bilden Untersuchungen zum Einfluss von Schnellladungen auf die Batteriealterung sowie die unter Sicherheitsaspekten automatisierte Ladetechnik.


Ziele und Herausforderungen

Ziel des Forschungsvorhabens „MoBat“ ist es, ein sicheres, modulares Batteriesystem für Hochleistungsanwendungen, etwa für Elektrobusse, zu entwickeln.

Die Herausforderungen liegen dabei

  • im Bereitstellen hoher elektrischer Leistungen mit einer neu entwickelten Ladetechnik,
  • in den extremen elektrischen und thermischen Belastungen der Batterie beim Schnellladen sowie
  • in der damit einhergehenden Sicherheits- und Lebensdauerproblematik.

Ladegerät, Ladetechnik, Batteriesystem und Sicherheits- bzw. Messtechnik werden in ein Gesamtsystem integriert und deren Funktion im Batterie- und Sensoriktestzentrum des EFZN getestet.


Batterie- und Sensoriktestzentrum des EFZN

Das 2015 in Betrieb genommene Batterie- und Sensoriktestzentrum des EFZN bietet eine optimale Infrastruktur. Die Prüfstände erlauben neben Leistungstests die Simulation besonders kritischer Betriebssituationen. Auch die Untersuchung von kompletten Batteriesystemen im industriellen Maßstab oder in elektrischen und thermischen Grenzbereichen ist hier kein Problem.


Projektdauer

November 2016 bis Oktober 2019


Projektkoordination

Energie-Forschungszentrum (EFZN) der TU Clausthal


Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 2,5 Millionen Euro. Hinzu kommen eine Million Euro Industriemittel.


Rolle der Wolfsburg AG

Die Wolfsburg AG unterstützt mit weiteren Industriepartnern die Harzer Wissenschaftler bei der Umsetzung des anwendungsnahen Forschungsprojekts.

  • AKASOL GmbH
    www.akasol.com
  • Frauenhofer HHI
    www.hhi.fraunhofer.de
  • Schunk GmbH
    www.schunk-group.com
  • Stöbich technology GmbH
    www.stoebich.technology
  • TU Clausthal
    www.tu-clausthal.de/