Migration und Gesundheit

Gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsleistungen für Migranten - Förderung des kultursensiblen Umgangs mit dem Thema Gesundheit.

Aufbau von Kooperationsstrukturen in Salzgitter mit betrieblichem Fokus

Unzureichende Kenntnisse über Strukturen und Abläufe im Gesundheitssystem sowie sprachliche und kulturelle Barrieren: Migranten nehmen im Vergleich zu Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte weniger präventive Maßnahmen wahr. Auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung findet oft keine spezifische Ansprache dieser Zielgruppe statt. Die im Projekt "Gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsleistungen für Migranten - Aufbau von Kooperationsstrukturen in Salzgitter mit betrieblichem Fokus" erarbeiteten Maßnahmen sollen Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund und deren Angehörigen in Salzgitter und der Region den Zugang zu Gesundheitsleitungen erleichtern.


Studien zeigen, dass Migration ein eigenständiger Einflussfaktor für den Gesundheitszustand ist. Die Menschen weisen gerade nach längerem Aufenthalt fern ihrer Heimat einen hohen Krankenstand auf. Das Projekt will in Salzgitter modellhaft aufzeigen, wie dieser Entwicklung entgegengewirkt werden kann. Hier leben etwa einhunderttausend Menschen aus über 120 Nationen. 


Best-Practice-Ansatz als Modell für andere Regionen

Die Projektergebnisse, gebündelt in einem Werkzeugkoffer, sollen langfristig auch auf andere Regionen übertragen werden. Der Transfer eines Best-Practice-Ansatzes spart Entwicklungskosten in der Region und darüber hinaus. Die am Projekt beteiligten Partner wirken als Multiplikatoren.


Dauer

1. Juli 2017 bis 30. Juni 2019


Förderung

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.


Rolle der Wolfsburg AG

Die Wolfsburg AG ist Kooperationspartner des Projektes und setzt dieses gemeinsam mit weiteren Partnern unter Koordination des Projektträgers Allianz für die Region GmbH um.