Historie

Public Private Partnership für mehr Arbeitsplätze und Lebensqualität

Gemeinsam der Strukturschwäche und Arbeitslosigkeit in der Region entgegenwirken

Wolfsburgs Zukunftsaussichten als attraktiver Wirtschaftsstandort waren Ende 1997 getrübt.

Eine Strukturanalyse zeigte folgende Problembereiche:

  • Volkswagen. Als wichtigster Arbeitgeber stellte Volkswagen 60 Prozent aller Arbeitsplätze in Wolfsburg.

  • Dienstleistungen. Im Bundesdurchschnitt sind fast 50 Prozent der Berufstätigen in Dienstleistungsberufen beschäftigt. In Wolfsburg waren es nur 22 Prozent.

  • Mittelstand. In Deutschland der Motor für Beschäftigung, in Wolfsburg kaum vertreten. Selbst die Anzahl mittelständischer Automobilzulieferer war um etwa 75 Prozent geringer als an vergleichbaren Automobilstandorten.

  • Unternehmensgründungen. In Wolfsburg wurden cirka 30 Prozent weniger Unternehmen gegründet als im Bundesdurchschnitt. Das betraf vor allem Unternehmen, die sich mit hoch innovativen Produkten in schnell wachsenden Märkten engagieren.

  • Arbeiten in Wolfsburg. Nur die Hälfte aller Arbeitsplätze waren auch von Wolfsburgern besetzt. Viele wollten hier arbeiten, lebten aber in den umliegenden Städten und Gemeinden.

  • Kaufkraftabfluss. Jährlich flossen zwischen 100 und 200 Millionen Euro an Kaufkraft in das Umland. Der Einzelhandel konnte deshalb nur sehr begrenzt neue Arbeitsplätze schaffen.

  • Die Stadt Wolfsburg und Volkswagen haben gemeinsam gehandelt, um die wirtschaftliche Situation zu verbessern und dem Standort und den Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Das war die Geburtsstunde der Wolfsburg AG. Die Public Private Partnership engagiert sich seit ihrer Gründung 1999 für Arbeitsplätze und Lebensqualität in Wolfsburg und der Region.